Stromdirektvermarktung

ONERGYS bietet Ihnen zusammen mit unserem Leistungsstarken Partner ein breites Angebotsspektrum bei der Stromdirektvermarktung. Hiermit steigern Sie die Stromerlöse aus ihrer Anlage. Unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Anlagensituation überprüfen wir die Möglichkeiten der Teilnahme am Regelenergiemarkt und unterbreiten Ihnen Vorschläge zur Anlagenanpassung.

In der Praxis haben BHKW-Betreiber mittlerweile verschiedene Möglichkeiten schrittweise in die flexible Stromerzeugung einzusteigen und dabei neue Erlösquellen zu erschließen.

 

Der erste Schritt ist die Direktvermarktung des erzeugten Stroms. Dabei werden Strommengen nicht wie im Rahmen einer Vermarktung über das EEG bzw. KWKG an den ortsansässigen Netzbetreiber, sondern an einen Stromhändler vermarktet. Für Biogasanlagen wird die Differenz zwischen dem individuellen Vergütungssatz der jeweiligen Biogasanlage und dem durchschnittlichen Börsenpreis über die Marktprämie ausgeglichen. Die Marktprämie beinhaltet die sog. Managementprämie, die einen zusätzlichen finanziellen Anreiz zur Direktvermarktung schafft. In Zusammenarbeit mit einem Stromhändler können Biogasanagenbetreiber über die Markt- und Managementprämie zusätzliche Erlöse gegenüber der EEG-Vergütung erzielen, ohne dass hierfür in den Anlagenbetrieb eingegriffen werden muss. Sämtliche Boni für Biogasanlagen werden im Rahmen einer Direktvermarktung weiter ausgezahlt, genauso wie der KWK-Zuschlag für Erdgas-BHKW.

 

Der zweite Schritt der flexiblen Betriebsweise ist die Teilnahme am Markt für Regelenergie. Regelenergie wird immer dann benötigt, wenn Stromerzeugung und -verbrauch ungeplant aus dem Gleichgewicht zu laufen drohen. Gründe hierfür können beispielsweise Kraftwerksausfälle oder auch ungenaue Windprognosen sein. In diesem Fall muss kurzfristig Kraftwerksleistung zu- bzw. abgeschaltet werden. Diese von den Netzbetreibern angeforderte Leistung zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität wird als Regelenergieabruf bezeichnet wird. Regelenergieabrufe erfolgen zwar nur in wenigen Stunden des Jahres, allerdings erhalten Betreiber von Bio- und Erdgas-BHKW bereits für die reine Vorhaltung ihrer Anlagen eine Vergütung. Über die Teilnahme am Regelenergiemarkt können somit weitere Zusatzerlöse erzielt werden, ohne dass der alltägliche Betrieb der Anlagen beeinflusst wird. Lediglich in Ausnahmesituationen kommt es zu einem Eingriff, für den dann zusätzlich zur Vergütung für die Vorhaltung eine attraktive Vergütung gezahlt wird.

 

Um regelmäßig von Schwankungen der Strombörsenpreise profitieren zu können, ist im dritten Schritt ein Fahrplanbetrieb der BHKW möglich. Dies bedeutet, dass die Stromerzeugung gezielt in Zeiten erfolgt, in denen der Strompreis an der Börse möglichst hoch ist. In Zeiten hoher Wind- und Solarerzeugung bzw. geringer Nachfrage und damit niedriger Preise wird das Gas in Biogasspeichern zwischengespeichert bzw. nicht aus dem Erdgasnetz entnommen. Um einen Fahrplanbetrieb umsetzen zu können, sind vor allem bei Biogasanlagen oftmals Investitionen vonnöten, z. B. in zusätzliche BHKW-Leistung oder in Gas- und ggf. Wärmespeicherkapazität. Allerdings werden diese Investitionen durch die Flexibilitätsprämie über das EEG gefördert.

 

 
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